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vom Büchertisch …

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Das Abenteuer Leben

Erling Kagge ist einer der größten Abenteurer unserer Zeit. So hat er seinen Schlitten mit Equipment mehr als 50 Tage lang durch Kälte, Eis und Schnee zum Nord- und zum Südpol hinter sich hergezogen. Es sind besondere Eigenschaften, die es für solche Expeditionen braucht: Ausdauer, Mut und Leidenschaft. Und es sind besondere Erfahrungen, die man dabei macht: Wie wichtig es ist, morgens früh aus dem Schlafsack zu kriechen, auch wenn das Thermometer minus 50 Grad zeigt. Wie gut eine Handvoll Rosinen schmeckt, die hier im Eis eine ganze Mahlzeit ersetzen. Wie einfach sich ein Schlitten mit leichtem Gepäck bewegen lässt. Wie sehr die Einsamkeit in der Natur zu innerem Frieden führt. Wie ratsam es ist, das Glück nicht dem Zufall zu überlassen.

Und das Abenteuer des täglichen Lebens? Sind wir hier nicht mit den gleichen Dingen konfrontiert? Absolut, sagt Erling Kagge und zeigt uns in siebzehn bedenkenswerten, praktischen und reich bebilderten Kapiteln wie wir dieses Abenteuer bestehen können. Damit ein gutes, erfolgreiches Leben gelingt, eines, das uns zu dem führt, was uns wichtig ist.

Die Herausforderungen, vor die uns das tägliche Leben stellt, bringen uns vielleicht nicht in Lebensgefahr, wie Erling Kagge sie auf seinen abenteuerlichen Expeditionen erfahren hat, aber meistern müssen wir sie auf die gleiche Weise. Erling Kagge zeigt uns wie.

Leseprobe
Unterwegs im ewigen Eis kommst du dem Geheimnis eines guten Lebens auf die Spur: Konzentration auf die einfachen Freuden.

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Ein literarisches Reiseerlebnis für das Handgepäck von einem der größten Schriftsteller Skandinaviens

Ein Mann verlässt seine Frau, sein Kind, sein Haus. Er beschließt, zu gehen, das Leben eines Landstreichers zu führen, und macht sich auf den Weg, der ihn zu sich selbst bringen soll. Er scheitert, trinkt, beginnt von Neuem. Den Leser nimmt er mit auf diese delirierenden, existenziellen und beses­senen Reisen zu Fuß von Norwegen durch Deutschland nach Frankreich und Griechenland, durch ein Europa der Kunst, der Mythen, der Landschaften und Städte.

Bestimmt vom Rhythmus eines harten Gangs, von der Dunkel­heit der Trunkenheit und der vollständigen physischen Erschöpfung tritt er in Dialog mit Rousseau, Rimbaud, Satie, Giacometti, Heidegger und erlebt ein Abenteuer des Denkens: Mit nichts als sich selbst, ganz auf sich zurück­ geworfen, was bleibt, wer ist man?
Espedals meistgelesenes Buch: Gehen ist ein hochkonzentrierter Text zwi­schen Roman, Essay und Reportage.

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Eine Hommage an Europa

Die mitreißende Liebeserklärung eines selbstironischen, philosophierenden Europäers
„Mit ›Grand Hotel Europa‹ hat der Niederländer Ilja Leonard Pfeijffer einen europäischen Gesellschaftsroman geschrieben, voller Ironie und Witz.“ Welt am Sonntag

Ein junger Page, Abdul, empfängt den Schriftsteller auf den Marmorstufen des Eingangsportals, über dem in goldenen Lettern der Name "Grand Hotel Europa" zu lesen ist. Sie rauchen eine erste Zigarette und kommen miteinander ins Gespräch. Der Schriftsteller spricht von Venedig und von Clio, seiner großen Liebe, die ihn verlassen hat. Nun ist er hier, bezieht sein Zimmer in diesem geheimnisvollen Hotel, und während er die eleganten Gäste kennenlernt, fragt er sich, wie er Clio zurückgewinnen kann. - "Grand Hotel Europa" erzählt von einem alten Kontinent, auf dem vor lauter Geschichte kein Raum für die Zukunft ist und die einzige Perspektive der Tourismus. Es ist ein Roman über unsere europäische Identität und die Nostalgie am Ende einer Ära.
Wer sind wir, wenn wir keine Europäer mehr sind?